Lyrics
Philosophenhöck


Sitze in meinem Philosophenhöck,
die Stadt zu meinen Füssen
Irgendwo im Dunkel die Berge,
umhüllt vom Schwarz des Himmels.

Nichts kann meinen Geist beengen.
Die Lichter leuchten wie Sterne am Himmel.
Die Geräusche der Stadt erzählen Geschichten.
Kann du sie auch hören?

Die Bremsen eines Zuges quietschen.
Irgendwo heult eine Polizeisirene.
Schritte hallen auf dem Trottoir wieder.
Mücken tanzen im Licht der Laterne.

Ein Jet zieht über das Firmament,
sehe ihn, obwohl er mir schon lange
mit seinen Blinkern
eine gute Nacht gewinkt hat.

Ein Pärchen schlendert auf der Strasse vorüber,
ein Geschäftsmann eilt nach Hause,
sein Taxi kehrt in die pulsierende Stadt zurück.
Ein Nachbar duscht sich vor dem Schlafen gehen.

Dies und noch vieles mehr
seh’ ich von meinem Philosophenhöck.
Beobachte die Welt ohne von ihr gesehen zu werden
Ach Gott – könnt’s doch nur immer so sein.





Philosophenhöck – 2003  

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