Aus dem Inhalt


1900–1933
Spätestens mit der Stadtvereinigung von 1893, als die Nachbargemeinde Wipkingen in der Stadt Zürich aufging, war Höngg zur Vorortgemeinde geworden. Bis zur Eingemeindung von 1934 war jedoch ein weiter und heftig umstrittener Weg.

1934–1939
Die architektonische Moderne hält Einzug in Höngg und das neue Quartier beginnt mit dem Quartierverein, der Zunft und den Parteien, sich in der Stadt zu organisieren. Der sich abzeichnende Krieg wirft seine Schatten mit Verdunkelungsübungen voraus.

1940–1949
Nazis feiern im Heizenholz und Bomben fallen auf Höngg. Der Wald wird für die Anbauschlacht geopfert. Ein neuer Friedhof entsteht und Genossenschaften erschliessen neue Wohngebiete.

1950–1959
Neue Wohnformen und die Auto gerechte Stadt sollen die Moderne manifestieren. Nach jahrzehntelanger Planung erhält Höngg ein Kirchgemeinde- und ein neues Schulhaus. Die Schwerverbrecher Deubelbeiss und Schürmann plündern ein Munitionsdepot.

1960–1969
Das Jahr 1968 bringt für Höngg weitere Bauetappen in der Giblen. Erste Pläne für ein modernes Quartierzentrum scheitern und statt auf dem Mond landet die ETH 1969 auf dem Hönggerberg.

1970–1979
Sollen die Reben am Chilehügel einem Autobahntunnel weichen und das Dorf einer Shoppingmeile? Das Riedhofquartier entsteht, und der DDR-Fluchthelfer Lenzlinger wird 1979 in seinem Haus ermordet.

1980–1989
Die Jugend baut ein Altersheim im Riedhof und trotz Bauboom führen Velorennen Weltmeister um den Rütihof. In Berlin fällt die Mauer, während die Höngger Kernzone als architektonisches Experiment scheitert.

1990–1999
Gestritten wird um Trainingsplätze des Grasshopers Club, um die Nutzung des Areals der Fabrik am Wasser, um das Wegrecht im Hardgüetli und um die dritte Ausbauetappe der ETH Hönggerberg. Unbestritten hingegen ist das Schulhaus Rütihof

2000–2009
Ein Generationenwechsel steht an: Mit dem Campus Science City rüstet sich die ETH für das 21. Jahrhundert. Letzte Baulandreservern werden überbaut, Bauten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts werden auf die zeitgenössischen Bedürfnisse getrimmt oder mit Neubauten ersetzt.



Damals…
Für die hier versammelten Zeitbilder wurden Teile von Interviews mit Höngger Mitbürgerinnen und Mitbürgern übernommen und unverändert zu fortlaufenden Texten zusammengestellt.



über das Buch
Bilder
die Autoren über den Entstehungsprozess
Pressestimmen
zu den Publikationen
zur Startseite


titel hoenggbuch


© 2009 VzfB | Alle Rechte vorbehalten