Noxius


«Ich bin ein Mörder», sagte er. Und fügte hastig, aber bestimmt an: «Nein, das bin ich nicht! Ich war dabei, als es passiert ist. Wir… wir haben sie alle getötet.»

Ausgangslage
Die vier Rentner Herbert Kummer, Erwin Brauchbar, Innozenz Ozenfant und Peter Genicht sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Seit dem Herbst 1972 teilen sie ein düsteres Geheimnis: ein tödlicher Verkehrsunfall mit anschliessender Fahrerflucht. Die Freunde haben sich damals versprochen, ihr Geheimnis mit ins Grab zu nehmen. So verjährte ihr Unfall strafrechtlich nach zehn, zivilrechtlich nach 15 Jahren. «Noxius» setzt vierzig Jahre später im Sommer 2012 ein, nachdem Herbert Kummer die Diagnose unheilbarer Krebs erhalten hat. Kummer möchte in Frieden sterben. Damit er dies kann, beschliesst er, sich beim Bruder der damals getöteten jungen Frau für die unterlassene Hilfeleistung zu entschuldigen. Nachdem seine Suche nach dem ihm unbekannten Bruder erfolglos verläuft, startet Herbert Kummer über die Boulevardzeitung Blick einen öffentlichen Aufruf, worin er seine Geschichte erzählt und darum bittet, dass sich der Bruder der Frau bei ihm meldet. Damit aber setzt Kummer Ereignisse mit unkontrollierbarer Eigendynamik frei.

Thema und Titel
«Noxius» ist ein Roman über Schuld und den Umgang damit. Er stellt die Frage, ob es möglich ist, in Frieden zu sterben. Der Titel ist lateinisch und bedeutet:
schädlich
schuldig, strafbar
Verbrecher


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Fokus: Noxius in vier Punkten
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yves baer noxius dossier

Noxius
Roman
verfasst: 2011 – 2015
Titel des Verlagsdossiers


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