Nebel

1. Januar 2020


Der Hochnebel wird sich, trotz prognostizierter Obergrenze von 800 Metern kaum auflösen, wie nach elf Uhr ein Blick auf die Webcam vom Uto Kulm und vom Grefensee zeigt. Im Oberland wäre es wohl sonnig, aber schon etwas spät, um hinzufahren. Am Nachmittag Spaziergang, zwischen den Schrebergärten zur Waid kommend, der Nebel liegt tief über dem Üetliberg, bei genauem Hinsehen erkennt man noch die Altstadt und den See, auch vom Zürichberg hängt der Nebel. Der Nebel, ein schönes Sinnbild für Neujahr: Der eingeengte Blick von der Waid in die Stadt, Albisrieden, Zürich West, Wipkingen und sonst Nebel, der sich lichten wird, morgen oder erst in ein paar Tagen, so wie erst wenig vom neuen Jahr, geschweige denn Jahrzehnt, erkennbar ist. Abdrehen in den Wald zum Waidbad, die Bäume sind mit Raureif überzogen, wie gezuckert verzaubern sie etwas den Wintertag. Später der Blick auf die ETH und den Hönggerbergwald. Regensberg und die Lägern sind verschluckt. Das Gefühl von endloser Weite stellt sich ein, auch im Hinblick auf das neue Jahr.


 

frühere Beiträge:
Buchvernissage «Die Zürcher Altstadtkirchen» – 26. November 2019
Zweiter Altstadtkirchenrundgang bei «Zürich liest» – 27. Oktober 2019
Erster Altstadtkirchenrundgang bei «Zürich liest» – 26. Oktober 2019


folgende Beiträge:
im Grossmünster – 14. Januar
filmreif – 19. Januar
Geisterstadt – 23. Januar



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