Auch die Fundamente einer 750-jährigen Kirche sind nicht gegen die geschichtliche Entwicklung gefeit. Der stetige gesellschaftliche Wandel macht keinen Halt vor geschichtsträchtigen Mauern, selbst sie sind kein Damm gegen den Zeitgeist. Vom Augustinerkloster aus dem 13. Jahrhundert zum vielseitigen Zweckbau nach der Reformation hin zur ersten katholischen Kirche in der Stadt Zürich in den 1840er-Jahren zeichnet sich ein langer und wechselvoller Weg ab, bis sie schlussendlich 1873 zur Wiege der neu entstandenen Christkatholischen Gemeinde wurde.
Einschneidende Spuren haben die Restaurierungen von 1843/44 durch Ferdinand Stadler und 1958/59 durch Max Kopp hinterlassen. Besonders die Rückführung zum gotischen Bauwerk, Ende der 1950er-Jahre, schenkt der Augustinerkirche auch heute noch den Ruf, mit Schlichtheit, Lichtfülle und Zweckmässigkeit die Ziele und Vorstellungen des Augustiner-Bettelordens zu erfüllen. Kein überflüssiger Prunk zeichnet sie aus sondern eine schlichte Natürlichkeit, die zur stillen Einkehr, zum Gebet und zur Gottesdienstfeier einlädt.
An dieser Stelle sei allen Menschen gedankt, die für das Weiterbestehen der Augustinerkirche beigetragen und ihre Geschichte geprägt haben. Den Verfassern dieser Schrift, Yves und François G. Baer, danken wir für die umfassende und feinfühlige Darstellung der 750-jährigen Geschichte.
Urs Stolz
Präsident Christkatholische Kirchgemeinde Zürich
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