Noxius


«Ich bin ein Mörder», sagte er. Und fügte hastig, aber bestimmt an: «Nein, das bin ich nicht! Ich war dabei, als es passiert ist. Wir… wir haben sie alle getötet.»

Ausgangslage
Die vier Rentner Herbert Kummer, Erwin Brauchbar, Innozenz Ozenfant und Peter Genicht teilen seit vierzig Jahren ein düsteres Geheimnis: ein tödlicher Verkehrsunfall mit anschliessender Fahrerflucht. Als nun Herbert Kummer die Diagnose unheilbarer Krebs erhält, möchte er in Frieden streben. Obwol ihr Unfall seit einem Vierteljahrhundert verjährt ist, beschliesst Kummer, sich beim Bruder der damals getöteten Frau für die unterlassene Hilfeleistung zu entschuldigen. Doch die Suche nach ihm gestaltet sich schwieriger als erwartet. Nach erfolglosen Archivrecherchen startet Herbert Kummer schliesslich über die Boulevardzeitung «Blick» einen öffentlichen Aufruf, worin er seine Geschichte erzählt und darum bittet, dass sich der Bruder der Frau bei ihm meldet. Damit aber setzt er Ereignisse mit unkontrollierbarer Eigendynamik frei.

Thema und Titel
«Noxius» ist ein Roman über Schuld und den Umgang damit. Er stellt die Frage, ob es möglich ist, in Frieden zu sterben. Der Titel ist lateinisch und bedeutet:
schädlich
schuldig, strafbar
Verbrecher


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Fokus: Noxius in vier Punkten
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Noxius
Roman
verfasst: 2011 – 2015
Titel des Verlagsdossiers


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